• 18.01.2012

    Mit inhaltlichen Vorschlägen und Forderungen in das neue Jahr

    RCDS Niedersachsen spricht sich für mehr Flexibilität des Studiums aus

    Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) beginnt das neue Jahr mit inhaltlichen Vorschlägen und Forderungen in Fragen der Hochschulpolitik.

    Elternunabhängiges BAföG

    Ein wichtiger Punkt ist dabei die Einführung eines elternunabhängigen BAföGs.
    Die Finanzierungsunterstützung durch das BAföG stellt die zentrale Säule staatlicher Unterstützung für die Studenten dar. Die Kopplung des BAföGs an das Einkommen der Eltern ist jedoch nicht mehr zeitgemäß und hinnehmbar. Die Kosten eines Studiums sollten auf die Profiteure eines solchen verteilt werden: den Staat und die Studenten selbst. Die Eltern werden dadurch in Zukunft stärker entlastet.
    Der RCDS Niedersachsen befürwortet daher eine Studienfinanzierung, die sich am Erfolg des Studiums bemisst und setzt sich für ein elternunabhängiges BAföG ein, dass allen deutschen Studenten zur Verfügung stehen soll. Diese Reform des BAföG würde dazu führen, dass jeder Student einen Anspruch auf den Höchstsatz besitzt. Den eigentlichen Förderungsbeitrag kann dieser bis zum Höchstsatz individuell auswählen, je nachdem wie viel Geld der Student zum Bestreiten seines Lebensunterhalts als erforderlich ansieht. Die Rückzahlung wird einkommensabhängig, ähnlich wie bei Bildungsfonds, durch den Studenten zu leisten sein.

    Virtuelle Hochschule Niedersachsen

    Um das Studium an sich noch flexibler zu gestalten, spricht sich der RCDS Niedersachsen für eine Weiterentwicklung des E-Learnings in der Form  einer „Virtuellen Hochschule Niedersachsen“ aus.  Diese soll allen niedersächsischen Studenten zur Verfügung stehen und bietet die Möglichkeit, das individuelle  Studium über den Lehrplan der eigenen Hochschule hinaus zu erweitern. Die Hochschulen können damit wiederum die eigenen Profile schärfen und den Studenten ein deutlich umfangreicheres und zugleich barrierefreies Studienangebot garantieren.

    Flexible Ausgestaltung der Studiendauer

    Daneben sollen die weitreichenden Entscheidungsmöglichkeiten im Rahmen der Umsetzung der Bologna-Reformen von den Hochschulen individueller genutzt werden.
    Um die Akzeptanz des Bachelorabschlusses weiter zu stärken setz sich der RCDS Niedersachsen für eine flexiblere Ausgestaltung der Studiendauer an den Hochschulen ein. Von der Möglichkeit den Bachelorabschluss in 7 oder 8 Semestern anzubieten, bei gleichzeitiger Verkürzung der Masterstudienzeit, sollte je nach Studiengang vermehrt Gebrauch gemacht werden.

    „Wir werden uns in diesem Jahr weiterhin als verlässlicher und sachlicher Ansprechpartner in Fragen der Hochschulpolitik positionieren. Unsere Vorschläge und Forderungen wird der RCDS Niedersachsen auch gegenüber der CDU vertreten, sodass diese in das Regierungsprogramm der CDU Niedersachsen für 2013-2018 mit einfließen“, so der Landesvorsitzende Roman Schmitz. Damit werde der RCDS seiner Rolle als Lobby der Studenten gerecht.

  • 11.01.2012

    Linke Krawalle stören konstruktive Diskussion!

    RCDS Niedersachsen verurteilt Störung einer Veranstaltung zur Sicherheitspolitik in Niedersachsen durch linke Chaoten

    Am Dienstag, den 10. Januar 2012, veranstaltete der Göttinger Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) eine Podiumsdiskussion zum Thema „Sicherheitspolitik in Niedersachsen und Göttingen im Speziellen“. Dazu konnten der Niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann und der Göttinger Polizeipräsident Robert Kruse begrüßt werden.

    Eine konstruktive Diskussion, beispielsweise über die Gefahren, die von extremistischen Gruppierungen ausgehen und unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung angreifen, war aufgrund massiver Störungen durch linke Chaoten jedoch nicht in dem geplanten Rahmen möglich. So wurde kurz nach Einlass der Zugang zu dem Veranstaltungsraum von vermummten Gestalten blockiert. Vorher hatten es noch rund 290 Teilnehmer geschafft in den Saal zu gelangen. Um die Sicherheit der Diskussionsteilnehmer sowie der interessierten Zuhörerschaft zu garantieren, war eine massive Polizeipräsenz notwendig.  Trotz der beispielhaften Deeskalation der eingesetzten Polizisten, kam es bei den anschließenden Auseinandersetzungen mit den offensichtlich gewaltbereiten Linksradikalen zu Verletzten unter den Beamten und bei unbeteiligten Personen.

    Einige Teilnehmer zeigten am eigentlichen Thema der Veranstaltung wenig Interesse. Die Bilder erinnerten an einen vom RCDS Göttingen im vergangenen Jahr organisierten Vortrag des Spiegelautors Jan Fleischhauer. Dort standen auf der linken Seite des politischen Spektrums ebenfalls Pöbeleien und lautstarke Störungen im Vordergrund. Dieses Jahr jedoch wurden mehrere Störer des Saales verwiesen und beraubten sich somit der Gelegenheit den Referenten auf einer argumentativen Ebene zu begegnen.

    „Der RCDS Niedersachsen verurteilt diese Vorkommnisse und bedauert, dass die Diskussionskultur in einigen Kreisen mittlerweile so verkommen ist, dass anderen Meinungen nicht mit Argumenten begegnet wird, sondern dass eine Meinungsbildung von vornherein blockiert wird“, so der Landesvorsitzende Roman Schmitz. An einer so etablierten Universität sollte eine Kultur herrschen, in der das Ideal der Bildung erhalten bleibt.
    Verschiedene Gruppierungen hatten aber bereits im Vorfeld sogenannte kreative Aktionen angekündigt. Äußerungen wie „RCDS, ihr geht zum Henker“ oder „die Bude muss brennen“ legen darüber Zeugnis ab. „Der RCDS Niedersachsen verurteilt diese Drohungen auf das Schärfste und sieht sich in seiner Auffassung bestätigt, dass es mit der Achtung der Meinungsfreiheit in einigen linken Gruppierungen nicht gut bestellt ist“, so Schmitz abschließend.

  • 09.12.2011

    RCDS Niedersachsen wählt neuen Landesvorstand

    Delegierte sprechen sich für elternunabhängiges BAföG aus

    Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Niedersachsen wählte auf seiner Landesdelegiertenkonferenz am Samstag, den 03. Dezember 2011, einen neuen Landesvorstand. Neuer Landesvorsitzender ist Roman Schmitz, der Betriebswirtschaftslehre in Göttingen studiert. Er  folgt damit auf Sascha Tietz, der mit Beginn seines Masterstudiums nicht erneut zur Wahl stand. Zudem beschlossen die Delegierten den umfangreichen Leitantrag "Hochschule 2020". Darin sprachen sie sich unter anderem für ein elternunabhängiges BAföG sowie den Ausbau des Modellvorhabens „Offene Hochschule“ in Niedersachsen aus.

     

    Neben dem Landesvorsitzenden wählten die Delegierten ebenso den restlichen Landesvorstand turnusgemäß neu. Als Stellvertreterin wird sich im kommenden Jahr Rabea Wolf (HAWK Göttingen; Wirtschaftsingenieurwesen) um die Vernetzung und Unterstützung der acht RCDS Gruppen im Land kümmern. Ebenso strebt sie eine Gründung des RCDS an der Leuphana Universität in Lüneburg an. Das Amt des Schatzmeisters wird Sebastian Zenk (TU Braunschweig; Politik- und Wirtschaftswissenschaften) übernehmen. Den Vorstand komplettieren die vier Beisitzer Marvin Wolff, Daniel Buth (beide Universität Hannover; Politikwissenschaft), Fabian Neumann (Universität Göttingen; Sozialwissenschaften) und Tobias Hoiten (Jade Hochschule, Medienwirtschaft und Journalismus).

     

     

    Der RCDS – ein lebendiger Verband

    In seinem Rechenschaftsbericht blickte der bisherige Landesvorsitzende, Sascha Tietz, auf ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr zurück. Mit der Nordkonferenz in Hannover bot der RCDS 70 Studenten aus dem gesamten Bundesgebiet die Möglichkeit, sich über die Bildungsfinanzierung der Zukunft zu informieren. Ebenso wurde das 50-jährige Jubiläum des RCDS Niedersachsen gefeiert.

     Mit zwei Seminarwochenenden in Rotenburg Wümme unterstützte der RCDS jeweils 30 junge Studenten, die in verschiedensten Gremien der niedersächsischen Hochschulen mitarbeiten. Damit wurde ein breites Fundament für gute Hochschulpolitik gelegt.

     Zudem wurde mit dem Vorreiter ein eigenes studentisches Magazin geschaffen, das in einer Auflage von 10.000 Stück an den Hochschulen verteilt wurde und über aktuelle Themen der Hochschulpolitik informierte. Darüber hinaus unterstützte der Landesverband die Gruppen auch durch vielfältige Flyer und Plakate.

     

    „Hochschule 2020“ – Elternunabhängiges BAföG und Offene Hochschule

    Mit dem Beschluss des Leitantrags "Hochschule 2020" positionierten die Delegierten den RCDS Niedersachsen mit modernen und ausgewogenen Forderungen und Vorschlägen für die Zukunft. Insbesondere setzt sich der RCDS Niedersachsen für eine weitere Reform des BAföG ein. Diese wichtigste Säule der Studienfinanzierung soll in Zukunft elternunabhängig gewährt werden und ähnlich wie bei Bildungsfonds einkommensabhängig zurückgezahlt werden. Der RCDS Niedersachsen spricht sich dafür aus, die Kosten eines Studiums auf die Profiteure eines solchen zu verteilen: den Staat und die Studenten selbst. Die Eltern sollen in Zukunft entlastet werden.

    Außerdem forderten die Delegierten eine Ausweitung des Modellvorhabens „Offene Hochschule“, welches im Jahr 2010 von der Niedersächsischen Landesregierung eingeführt wurde. Jeder Berufstätige mit einem anerkannten Abschluss und einer mindestens drei-jährigen Berufserfahrung  hat dadurch die Chance, ein Studium  in der entsprechenden Fachrichtung an einer Universität aufzunehmen. Das Ziel des lebenslangen Lernens muss weiter ausgebaut werden.

     

    "Der RCDS Niedersachsen wird sich im kommenden Jahr weiterhin als verlässlicher und sachlicher Ansprechpartner in Fragen der Hochschulpolitik positionieren. Nachdem sich die niedersächsischen Asten in diesem Jahr einem konstruktiven Dialog mit der Landesregierung verweigert haben, ist es um so wichtiger, dass der RCDS als Lobby der Studenten für alle Probleme und Ideen bereit steht", so der neue Landesvorsitzende Schmitz abschließend.

     

    Foto(von links) : Marvin Wolff, Tobias Hoiten, Daniel Buth, Christoph, Roman Schmitz, Rabea Wolf und Fabian Neumann

  • 11.10.2011

    Beendet die ideologischen Grabenkämpfe!

    Studie widerlegt negative Auswirkungen von Studienbeiträgen

    Ein aktuelles Diskussionspapier des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) widerlegt negative Einflüsse der aktuellen Studienbeiträge auf die Studierneigung bei Studienberechtigten. Vor diesem Hintergrund fordert der Landesvorsitzende des Ringes Christlich-Demokratischer Studenten Niedersachsens (RCDS), Sascha Tietz, die bisher kritischen und teils dogmatisch verbohrten Aktionsbündnisse auf, zu einem faktenorientierten Dialog zurück zu finden.

    „Es ist Zeit die ideologischen Grabenkämpfe zu beenden! Die Studienbeiträge haben in Niedersachsen zu einer spürbar besseren und intensiveren Lehre geführt. Die Studie des WZB schafft klare Anzeichen, dass es die befürchteten negativen Auswirkungen von Studienbeiträgen nicht gibt. Alle Studentenvertreter sollten sich nun in ihrer Arbeit dem bestmöglichen Einsatz der Studienbeiträge und nicht ihrer Abschaffung widmen, “ so Tietz. Die Autoren der Studie selbst sprechen davon, dass man sich bisher „argumentativ auf Vermutungen, nicht aber auf durch Fakten belegtes Wissen“ gestützt hätte.

     

    Das WZB baut seine Studien auf Befragungen von mehreren zehntausend Studienberechtigten aus den Jahren 1999-2008 auf. Im Rahmen des Diskussionspapieres wird zudem darauf hingewiesen, dass Studienbeiträge bei „Nicht-Akademikerkinder“ zu einer „Erhöhung der Erfolgsaussichten für ein Studium“ geführt haben könnten.

     

    „Auch wenn sich diese Studie erst noch wissenschaftlich beweisen muss, sollten alle Beteiligten von einer Dramatisierung der Situation Abstand nehmen. Anstatt hochschulinterne Gremien und Gespräche mit der Landesregierung zu boykottieren, sind konstruktive Vorschläge für einen erfolgreichen Umgang mit den Studienbeiträgen gefragt, “ so Tietz abschließen.

  • 15.09.2011

    Niedersächsische Studentenwerke für doppelten Abiturjahrgang gut gerüstet!

    RCDS begrüßt zusätzliche Unterstützung durch das Land

    Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten begrüßt den Entschluss der Landesregierung den Studentenwerken zur Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs in den kommenden zwei Jahren einen zusätzlichen siebenstelligen Betrag zur Verfügung zu stellen. Zugleich mahnt der RCDS an, dass dieser Zuschuss auch über das Jahr 2013 gewährt werden muss, um den zusätzlichen Studentenberg vollständig auszugleichen.

    Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur bestätigte dem RCDS, dass den sechs niedersächsischen Studentenwerken neben der jährlichen Förderung in Höhe von 14,5 Millionen Euro ein siebenstelliger Betrag zur Verfügung gestellt werde, um den Herausforderungen des doppelten Abiturjahrgangs gerecht zu werden. Die CDU geführte Landesregierung verhindert somit, dass die derzeitige Studentengeneration die Lasten gesamtgesellschaftlicher Entscheidungen tragen muss und unterstützt die Studentenwerke in Ihrem wichtigen sozialen und kulturellen Auftrag.

    „Die Studentenwerke sind ein essentieller Pfeiler unserer Hochschullandschaft“, so Sascha Tietz, Landesvorsitzender des RCDS und Vorstandsmitglied des Göttinger Studentenwerkes, „die Entscheidung der Landesregierung, die steigenden Studentenzahlen in der finanziellen Ausstattung zu berücksichtigen, sichert die hohe Qualität, die die Studentenwerke im Bereich Verpflegung und Wohnen, aber auch in der Kinderbetreuung, Psychosozialen Beratung und der Kultur bieten.“

    Die staatliche Förderung der Studentenwerke wird bislang aus einem Topf in Höhe von 14,5 Millionen Euro bezahlt. Die Mittel der einzelnen Studentenwerke setzen sich aus einem pauschalen Sockelbetrag, einem Verpflegungszuschuss und einem Zuschuss in Abhängigkeit der Studentenzahl der zu versorgenden Hochschulen zusammen. Steigt landesweit die Zahl der ausgegebenen Essen, so verringert sich der Zuschuss pro Mahlzeit, gleiches gilt bei den Studentenzahlen. Durch den zusätzlichen Zuschuss, der für die kommenden zwei Jahre gewährt werden soll, wird gewährleistet, dass die Studentenwerke auch weiterhin als zentraler, kompetenter Dienstleister in allen sozialen Belangen auftreten können.

    „Der doppelte Abiturjahrgang ist kein Phänomen von nur zweijähriger Dauer. Bei den Verhandlungen über eine Finanzierung der Studentenwerke nach 2013 muss der zusätzliche Bedarf weiterhin berücksichtigt werden,“ so Tietz abschließend.

  • 10.05.2011

    Niedersächsische ASten missachten ihren Auftrag

    Niedersachsens Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Frau Prof. Wanka, hatte für Montag, den 18.04.2011 die niedersächsischen ASten zu einem offenen Gespräch eingeladen, um über die Belange der niedersächsischen Studenten zu diskutieren. Die ASten lehnten das Gesprächsangebot jedoch mehrheitlich ab, oder blieben dem Treffen unbegründet fern. Der Landesvorsitzende des Ringes Christlich-Demokratischer Studenten Niedersachsens, Sascha Tietz, kritisiert dieses Verhalten als unbegreiflich und schädlich für die studentischen Interessen. „Wer für bessere Bildung demonstriert und dann Gesprächsangebote der Ministerin ausschlägt, macht sich unglaubwürdig“ so Tietz.

     

    Wanka ließ Raum für freie Themenwahl

    Bereits  als Landesministerin in Brandenburg hat sich Frau Prof. Wanka regelmäßig mit Vertretern der Studierendenschaft getroffen. Bei diesen Treffen wurde offen und intensiv über die studentischen Belange diskutiert. Auch neue Ideen für die Hochschulpolitik wurden aufgegriffen. Diese Tradition wollte Frau Prof. Wanka in Niedersachsen fortführen und lud die niedersächsischen ASten zu einem persönlichen Gespräch nach Hannover ein. Das Gespräch wurde, so ein Ministeriumsmitarbeiter, explizit ohne Tagesordnung geladen, um den studentischen Vertretern die größtmögliche Freiheit bei der Wahl der Themen zu geben. Diese boykottierten jedoch das Treffen, nur die hannöverschen ASten und die Vertreter der Hochschule Emden nahmen an dem Treffen teil.

     

    Politische Bankrotterklärung der ASten

    Der RCDS Niedersachsen zeigt sich entsetzt über das Verhalten der gewählten niedersächsischen studentischen Vertreter. Dazu der Landesvorsitzende des RCDS Niedersachsen, Sascha Tietz: „Die ferngebliebenen studentischen Vertreter haben ihre politische Bankrotterklärung abgegeben. Sie wurden von den Studenten an ihrer Hochschule gewählt, um deren Interessen gegenüber der Hochschule und dem Land zu vertreten. Wer sich dieser Aufgabe verweigert, spielt aus ideologischen Gründen mit den Interessen der über 160.000 niedersächsischen Studenten und sollte von seinen Ämtern zurücktreten.“

     

    Probleme müssen angesprochen werden!

    Der RCDS Niedersachsen kritisiert insbesondere eine Pressemitteilung des AStA der Universität Göttingen, in der dieser erklärt: „Es gibt nichts zu diskutieren...Frau Wanka“. Diese Aussage erscheint nahezu satirisch, ob des noch immer nicht abgeschlossenen Bolognaprozesses, der weiterhin unklaren Sanierungsprobleme der Studentenwerke und der noch immer nicht abschließend geklärten Fragen hinsichtlich der Studienfinanzierung. Auch die Aufnahme des doppelten Abiturjahrgangs und die Bereitstellung ausreichender Masterstudienplätze für diesen, hätte bei einem Treffen mit der Ministerin angesprochen werden müssen.

     

    Studentische Interessenvertretung verantwortungsvoll wahrnehmen!

    „Ob es nun Faulheit oder Ignoranz war, die niedersächsischen ASten wären gut beraten, bei zukünftigen Einladungen der Ministerin an diesen konstruktiv teilzunehmen. Es liegt im Interesse aller niedersächsischen Studenten, dass sich ihre gewählten Vertreter für den zukünftigen hochschulpolitischen Diskurs nicht durch ähnlich verantwortungslose Aktionen disqualifizieren.“

  • 31.03.2011

    RCDS Niedersachsen lehnt die Befreiung Minderjähriger von den Studienbeiträgen ab

    Die niedersächsische Landesregierung will minderjährige Studenten von den Studienbeiträgen befreien. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten Niedersachsen (RCDS) lehnt eine solche Sonderregelung ab.

     

    Dazu der RCDS Landesvorsitzende, Sascha Tietz: „Wir lehnen diese willkürliche Sonderregelung ab. Studienbeiträge sollten als Investition in die Zukunft verstanden werden und zu besseren Studienbedingungen sowie einem verbesserten Angebot der Lehre beitragen. Insofern sollten die Studienbeiträge nicht den Anschein einer Strafzahlung erwecken. Daher ist es nicht ersichtlich, weshalb Eltern minderjähriger Studenten entlastet werden müssen, unterhaltspflichtige Eltern von erwachsenen Studenten hingegen nicht. Mit einer solchen Argumentation könnten die Studienbeiträge auch vollständig abgeschafft werden. Im Alter von 17 Jahren stellt sich zudem die Frage, ob die Jugendlichen nicht von einem persönlichkeitsbildenden FSJ mehr profitieren würden als von einem frühen Studium. Diese Entscheidung sollten die Jugendlichen aber selbst und ohne finanziellen Druck treffen können. Der Anreiz, die Studienbeiträge für Minderjährige zu erlassen, geht hierbei jedoch fehl.“

     

    Anstatt Sonderregelungen zu schaffen, sollte die Landesregierung die bestehenden Finanzierungsangebote attraktiver gestalten und diese in den Schulen bewerben, sodass keine finanziellen Ängste bezüglich der Studienbeiträge entstehen. „Aus Sicht eines Schülers oder Studenten können 500 Euro Schulden deutlich bedrückender wirken als aus Sicht eines Berufstätigen. Die Politik täte gut daran diesen Umstand wahrzunehmen und die vielfältigen Möglichkeiten der Studienfinanzierung bereits in den Schulen zu erklären“, so Tietz abschließend. 

  • 31.03.2011

    Studienbeitragsdarlehen der NBank stärken!

    Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten Niedersachsens (RCDS) fordert die Niedersächsische Landesregierung auf, Änderungen an der Studiendarlehensvergabe der landeseigenen NBank vorzunehmen. „Die bisherige Nutzung des Angebotes ist mangelhaft. Wir brauchen eine Absenkung der Zinsobergrenze auf 5%, eine Erhöhung des Fördermaximalbetrages auf 750 Euro und eine Werbeoffensive an den Schulen“, so der Landesvorsitzende des RCDS Sascha Tietz. Bisher können die niedersächsischen Studenten pro Semester ein Darlehen von 500 Euro aufnehmen, seit 2006 wurden aber lediglich 12.000 Darlehen bewilligt.

     

    Das Darlehen stärken

    Diese Zahl lässt vermuten, dass die Möglichkeit dieser Studienfinanzierung bei den Studenten noch nicht hinreichend bekannt ist und das Darlehen nicht attraktiv genug gestaltet wurde. In diesem Zusammenhang erhebt der RCDS Niedersachsen drei zentrale Forderungen zur Stärkung des Angebotes:

    • Die Zinsobergrenze muss auf 5 % gesenkt werden! Die momentane Obergrenze von 7,5% wirkt abschreckend und wird dem Anspruch an ein günstiges Darlehen nicht gerecht. Die höheren Risiken einer niedrigeren Zinsobergrenze dürfen jedoch nicht zu Lasten der Hochschulen gehen! Der RCDS richtete diese Forderung bereits im Juli des vergangenen Jahres an die Landespolitik.
    • Der Maximalförderbetrag pro Semester muss auf 750 Euro angehoben werden! Mit dem derzeitigen Angebot lassen sich Fixkosten wie die Verwaltungsgebühr, das Semesterticket und der Studentenwerksbeitrag nicht bezahlen. Da ohne Bezahlung dieser aber keine Immatrikulation möglich ist, muss das NBank-Darlehen auch deren Kosten abdecken. Die Antragssteller sollten optional zwischen 500 Euro und 750 Euro wählen können.
    • Das Darlehen braucht eine Werbeoffensive! Die Angebote zur Studienfinanzierung sollten bereits in der elften Klasse an jeden Oberstufenschüler verteilt werden, sodass bereits vor der Entscheidung über ein Studium Klarheit über die Möglichkeiten der Finanzierung herrscht und bestehende Sorgen abgebaut werden. Zudem muss das Darlehen prominent auf der Homepage der NBank beworben werden. Bisher findet es sich erst in einem tiefen Untermenüpunkt. Auch die Bewerbung an den Hochschulen ist ausbaufähig.

     

    Der RCDS Niedersachsen fordert die Landesregierung auf, zeitnah das Studienbeitragsdarlehen zu überarbeiten. Dazu Sascha Tietz abschließend: „Bei der Einführung der Studienbeiträge hat die Landesregierung versprochen deren soziale Folgen durch günstige Kredite zu mindern. Aus unseren Augen erfüllt das Studienbeitragsdarlehen diesen Anspruch nicht. Die Landesregierung muss nun handeln und die Attraktivität und die Sichtbarkeit des Studienbeitragsdarlehens erhöhen!“

  • 21.02.2011

    Studium statt Wehrdienst – 1.850 zusätzliche Studienplätze

    RCDS fordert eine großzügigere Kalkulation

    Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur teilte heute mit, dass bedingt durch die Aussetzung des Wehr- und Zivildienstes circa 1.850 zusätzliche Studienplätze zum kommenden Wintersemester geschaffen werden sollen. Der RCDS Niedersachsen begrüßt die derzeitige Planung des Ministeriums, bezweifelt aber, dass die zusätzlichen Plätze ausreichen werden.


    Durch die Aussetzung des Wehr- und Zivildienstes werden bundesweit bis zu 50.000 zusätzliche Studienanfängerinnen und Studienanfänger erwartet. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (NMWK) rechnete bisher mit circa 2.400 zusätzlichen Neuimmatrikulationen an den niedersächsischen Universitäten. Unklar ist nun, wie die jüngst von der Kultusministerkonferenz prognostizierte Zahl von lediglich 1.850 zusätzlich benötigten Studienplätzen zustande kam, welche neuen Berechnungen oder allgemeinen Entwicklungen ihr also zugrunde liegen.

     

    RCDS fordert eine großzügigere Kalkulation beim Ausbau der Studienplätze


    „Der diesjährige Abiturjahrgang darf nicht zum Opfer der Strukturreformen werden. Niedersachsen muss genügend Studienplätze für alle Studieninteressierten garantieren. Wir fordern daher eine großzügigere Kalkulation beim Ausbau der Studienplätze. In diesem Jahr muss es heißen: Lieber etwas zu viel als zu wenig“, so der Vorsitzende des RCDS Niedersachsen, Sascha Tietz. 

     

    Der Ausbau muss sich am Bedarf orientieren


    Der Ausbau der Studienplätze muss zudem mit Bedacht vollzogen werden und sich am Bedarf der Universitäten orientieren. Nach Angaben des NMWK sollen 45 Prozent der zusätzlichen Studienplätze im Bereich der Natur- und Ingenieurswissenschaften bereitgestellt werden. Ob dies der Nachfrage oder eher politischen Wünschen entspricht bleibt offen. Viele Fakultäten, insbesondere in den Geisteswissenschaften, haben bereits jetzt Kapazitätsprobleme, welche sich vor allem in einer mangelhaften Raumsituation manifestieren. „Das Ausweichen auf den Samstagsunterricht zur Bewältigung dieser Situation muss jedoch eine absolute Ausnahme bleiben. Auch die vorlesungsfreie Zeit muss möglichst für Wirtschaftspraktika freigehalten werden. In vielen Studiengängen kommt der Lehrbetrieb am Montagmorgen und freitags nahezu zum Erliegen. Wir sehen hier noch viel Potential“, so Tietz abschließend.   

  • 01.12.2010

    RCDS Niedersachsen auf Klausurtagung in Rotenburg (Wümme)

    Ministerin für Wissenschaft und Kultur Frau Prof. Dr. Wanka stellte sich den Fragen der Teilnehmer

    Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten Niedersachsen  tagte vom 26.- 28. November in Rotenburg (Wümme), um über drängende Probleme an den Hochschulen zu beraten, an einem umfangreichen Seminarprogramm teilzunehmen und um den Wahlkampf um die studentischen Gremien vorzubereiten. Am Freitagabend konnte die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Frau Prof. Wanka, begrüßt werden.

    Die Ministerin berichtete sehr persönlich über ihre Erfahrungen mit dem unterdrückerischen System in der ehemaligen DDR und ihren Weg in die Politik. Zudem nahm Frau Prof. Wanka ausführlich Stellung zu der sich aus doppelten Abiturjahrgängen und Aussetzung der Wehrpflicht ergebenen Herausforderungen für die niedersächsischen Hochschulen und sie machte deutlich, dass die niedersächsische Landesregierung ihre derzeitigen Zwischenziele im Rahmen des Hochschulpaktes 2020 bereits übererfüllt hätte. Die Ministerin stellte zudem das Projekt der offenen Hochschule vor, welches den Problemen die aus dem demographischen Wandel resultieren, langfristig entgegen wirken soll.  Die Änderung im NHG erlaubt es jedem, der eine dreijährige Ausbildung und dreijährige Berufserfahrung vorweisen kann, an einer niedersächsischen Hochschule oder Universität fachgebunden zu studieren.

     In einer anschließenden Diskussionsrunde wurde unter anderem die Umsetzung des nationalen Stipendienprogramms, die Einführung der European Medical School in Oldenburg sowie die Nutzung der Studienbeiträge an den Hochschulen zum Teil sehr detailliert diskutiert.

     

    Jugendherberge war perfekt geeignet

     

    Im weiteren Verlauf der dreitägigen Tagung standen Seminarangebote im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, des Verbandsmanagements, der Hochschulgremienarbeit und des Erstellens von Publikationen an. Jeder der 26 Teilnehmer konnte zwei dreistündige Seminare besuchen und sich im Anschluss in die Vorbereitung der Wahlkämpfe einbringen. Insbesondere das Seminar zum Thema Öffentlichkeitarbeit, welches durch den ehemaligen Pressesprecher der CDU-Landtagsfraktion, Herrn Joachim Anlauf, geleitet wurde, fand großen Anklang. Die Klausurtagung wurde von den Teilnehmern sehr positiv bewertet. Dazu der Landesvorsitzende des RCDS Niedersachsen, Sascha Tietz: „Die Jugendherberge Rotenburg war perfekt für uns geeignet. Die vielen modernen Seminarräume und die hervorragende Betreuung durch Frau Toll mit ihrem Team ermöglichten erst das breite Seminarangebot und das Gelingen unserer Klausurtagung.  Wir wollen diese Veranstaltung fest in unserem Jahresplan verankern und kommen im nächsten Jahr gerne wieder!“

  • 24.11.2010

    Der RCDS Niedersachsen fordert: Studentenwerke sichern!

    Hamburger Kürzungen geben Grund zur Sorge

    Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Niedersachsen fordert die CDU in Niedersachsen sowie die Landesregierung auf, sich zu den Studentenwerken zu bekennen und die momentane Finanzhilfe an die Studentenwerke bis zum Ende der Legislaturperiode zu garantieren

     „Die Studentenwerke an den niedersächsischen Hochschulen tragen mit ihrem Angebot maßgeblich zum Studienerfolg und zur Attraktivität der Hochschulen bei. Sie übernehmen elementare Aufgaben im Bereich der studentischen Betreuung und garantieren eine optimale Vernetzung der Angebote unter einem Dach. Daher muss ihre Zukunft auch in finanzieller Hinsicht gesichert werden“, so der Vorsitzende des RCDS Niedersachsen, Sascha Tietz.

    Das aktuelle Vorgehen des Hamburger Senats, die finanzielle Unterstützung der Mensen komplett und ersatzlos zu streichen, gibt Anlass zur Sorge. Das Hamburger Studentenwerk muss durch diese Maßnahme Einschnitte in Höhe von ca. 2,3 Millionen Euro hinnehmen, was nur durch drastische Anpassungen der Essenspreise und Semesterbeiträge aufgefangen werden kann.

    Zurzeit werden in Niedersachsen etwas über 8 Millionen Euro im Rahmen eines Beköstigungsbeitrages zur Verfügung gestellt. Weitere 4 Millionen Euro werden als Grundbetrag auf die Studentenwerke verteilt. Zudem gewährt das NHG jedem Studentenwerk einen Sockelbetrag in Höhe von 300.000 Euro.

    „Da insbesondere das Mensaangebot durch die Studentinnen und Studenten ausgiebig genutzt wird - für das Jahr 2010 kann niedersachsenweit mit über 7 Millionen Essensportionen gerechnet werden - darf es hier keine finanziellen Einschnitte geben. Eine Kürzung der Finanzhilfe würde die niedersächsischen Studentenwerke in ihrer Existenz bedrohen und zugleich die Attraktivität der niedersächsischen Hochschulen verringern.

     

    Eine Frage der langfristigen Attraktivität und Konkurrenzfähigkeit

    Auch wenn momentan der doppelte Abiturjahrgang und das Aussetzen der Wehrpflicht zu einer Studienanfängerschwemme führen wird, ist es im langfristigen Interesse unseres Landes, den Ruf der niedersächsischen Hochschulstandorte durch exzellente Lehre und ein ebenso exzellentes Lehrumfeld aufzuwerten, um so in Zeiten des demographischen Wandels weiterhin im Wettbewerb um die klügsten Köpfe bestehen zu können.  Um mögliche Unsicherheiten in Bezug auf die Finanzierung der Studentenwerke zu vermeiden, fordert der RCDS Niedersachsen die niedersächsische CDU sowie die Landesregierung auf, sich zu den Studentenwerken zu bekennen und die momentane Höhe der finanziellen Unterstützung bis zum Ende der Legislaturperiode zu garantieren“, so Tietz abschließend.

  • 15.11.2010

    Hochschulpakt 2020 an Aussetzung der Wehrpflicht anpassen!

    Bund muss Kosten tragen

    Der Bundesparteitag der CDU in Karlsruhe hat sich heute für eine Aussetzung der Wehrpflicht ausgesprochen. Wie bereits in den vergangenen Wochen diskutiert wurde, ist bedingt durch die Aussetzung mit bis zu 50.000 zusätzlichen Studienanfängern zum kommenden Wintersemester zu rechnen. Nach Erfahrungswerten könnte dies bedeuten, dass alleine auf die niedersächsischen Hochschulen 4000-5000 zusätzliche Bewerber zukämen.

    Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Niedersachsen fordert Bund und Länder dazu auf, der Herausforderung aus doppelten Abiturjahrgängen und Aussetzung der Wehrpflicht offensiv zu begegnen und ausreichend zusätzliche Studienplätze zu finanzieren. Da es sich um eine Bundesentscheidung handelt, muss der Bund auch die Kosten der zusätzlichen Studienplätze tragen.

    Die Aussetzung der Wehrpflicht und der damit einhergehende Wegfall des Ersatzdienstes führen dazu, dass im kommenden Jahr ca. 158.000 junge Männer direkt in ihre Berufsausbildung einsteigen können. Die Erfahrungswerte der Vergangenheit lassen darauf schließen, dass ca. 30 % eines Jahrganges direkt ein Studium beginnen werden. Aufgrund fehlender historischer Vergleichswerte, ist dieser Wert jedoch wenig belastbar. Bereits heutzutage kann ein männlicher Abiturient faktisch zwischen Wehrpflicht und Ersatzdienst wählen. Zusätzlich ist in den vergangenen Jahren auch die Ausmusterung zu einer regelrechten Wahloption geworden. Dies lässt darauf schließen, dass viele momentane Wehrpflichtige sich bewusst für die Bundeswehr entschieden haben. Möglich wäre somit auch, dass sich im kommenden Jahr unerwartet viele Abiturienten für einen wie auch immer gearteten freiwilligen Wehrdienst entscheiden. Dieser Umstand darf aber nicht dazu genutzt werden, die zu führende Debatte über den zusätzlichen Ansturm zu vertagen!

     

    Abiturienten brauchen sichere Perspektive

     

    „Die Unsicherheiten bezüglich der Anfängerquoten dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass bedingt durch die Aussetzung der Wehrpflicht mit einer hohen zusätzlichen Zahl von Studierenden im kommenden Wintersemester zu rechnen ist“, so der Landesvorsitzende des RCDS Niedersachsen, Sascha Tietz, „Es ist im Sinne unseres Landes, wenn sich Bund und Länder zeitnah über eine Ausweitung des Hochschulpaktes 2020 einigen werden. Bei der Entscheidung die Wehrpflicht auszusetzen, profitiert finanziell in erster Linie der Bund, somit sehen wir den Bund auch in der Pflicht, die Kosten der zusätzlichen Studienplätze zu tragen!“

    Der RCDS Niedersachsen drängt auf eine zeitnahe Zusicherung der Studienplätze. „Nur wenn die Schüler in den doppelten Abiturjahrgängen die Gewissheit haben, dass es genügend qualitative Studienplätze geben wird, werden wir die gewünschten hohen Hochschulzugangsquoten erreichen, die für die Sicherung unseres Wohlstandes notwendig sind“, so Tietz abschließend.

  • 15.11.2010

    RCDS begrüßt Projekt der European Medical School

    Beschäftigungsfähigkeit der Bachelorabsolventen ungewiss

    Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Niedersachsen begrüßt die Errichtung der European Medical School sieht aber noch viele offene Fragen in Bezug auf die Beschäftigungsfähigkeit der Bachelorabsolventen. Das deutsch-niederländische Gemeinschaftsprojekt der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Rijksuniversiteit Groningen beinhaltet die Errichtung einer grenzüberschreitenden Medizinerausbildung mit Bachelor- und Masterabschluss. Jeweils ein Drittel des Studiums wird in Oldenburg, wo es zur Gründung einer medizinischen Fakultät sowie zur Errichtung einer Universitätsklinik kommt, oder in Groningen absolviert. Der Bachelorabschluss in Groningen, nach sechs Semestern, qualifiziert die Studentinnen und Studenten außerhalb des Arztberufes in allen Bereichen des Gesundheitswesens. Nach dem anschließenden ebenfalls sechs Semester dauernden Masterstudiengang Humanmedizin, erlangen die Absolventen entweder den niederländischen Master in Geneeskunde oder schließen das Studium mit dem deutschen Staatsexamen ab. Durch diese Abschlüsse erhalten die Studentinnen und Studenten die ärztliche Approbation.

     

    „Der RCDS begrüßt den Mut der Universitätsleitung und der Landesregierung eine Umsetzung des Bologna-Prozesses in der medizinischen Ausbildung zu wagen, sowie das Konzept der internationalen Kooperation der Universitäten in Oldenburg und Groningen, die bereits seit dreißig Jahren, auch im Bereich der Juristenausbildung, im Rahmen der Hanse Law School zusammenarbeiten. Die Regelstudienzeit beträgt auch im herkömmlichen Medizinstudium zwölf Semester, sodass keine qualitativen Rückgänge in der Ausbildung zu erwarten sind. An dem bewährten guten System wird festgehalten. Der Vergleich mit anderen Hochschulstandorten zeigt, dass die Schaffung von vierzig neuen Studienplätzen in Oldenburg hingegen nur ein erster Schritt sein kann, um dem prognostizierten Ärztemangel entgegenzuwirken“, so der Vorsitzende des RCDS Niedersachsen, Sascha Tietz.

     

    Studenten nicht als Versuchskaninchen missbrauchen!

    Allerdings gibt es noch einige Fragen die der näheren Klärung bedürfen. Dazu führt Tietz aus: „Bereits in der Vergangenheit wurden einige Modellstudiengänge etabliert, die die Aufteilung des Medizinstudiums in einen die ersten vier Semester umfassenden vorklinischen und einen daran anschließenden klinischen Teil aufbrechen. Eine valide Evaluation ist bisher jedoch nicht möglich gewesen. Im Rahmen der alten Studiengangsregelung promovieren viele Absolventen während ihres Medizinstudiums, wodurch der Bedarf an Freisemestern stieg, zugleich aber auch unschätzbare Erfahrungen gewonnen werden konnten. Dieses gängige Verfahren könnte durch das neue System gefährdet werden. Durch Praktika, den sogenannten Famulaturen, die einen wichtigen Teil des klinischen Studienabschnittes ausmachen, werden die Studentinnen und Studenten bisher an die Verantwortung herangeführt, die ihnen bei der Patientenbehandlung zukommt. Insgesamt besteht nun die Gefahr, dass Bachelorabsolventen nicht als vollwertige medizinische Kräfte akzeptiert werden, da ihnen wesentliche praktische Erfahrungen fehlen und so beispielsweise Krankenkassen und Pharmaindustrie ebenfalls auf approbierte Absolventen zurückgreifen könnten. Vor diesem Hintergrund sollte der Bachelor-Abschluss als Option für die Studenten angesehen werden. Um die angehenden Studenten nicht als Versuchskaninchen zu missbrauchen, muss der Übergang in den Master für jeden Studenten gewährleistet werden!“

  • 08.11.2010

    RCDS Niedersachsen wählt neuen Vorstand

    Delegierte fordern von der Landesregierung ein Bekenntnis zu den Studentenwerken

    Auf der außerordentlichen Landesdelegiertenkonferenz des Ringes Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Niedersachsen in Hannover wurde am vergangenen Samstag ein neuer Landesvorstand gewählt.

    Sascha Tietz, Student der Physik an der Universität Göttingen, wurde mit 100% der Stimmen im Amt des Landesvorsitzenden bestätigt und bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Als sein Stellvertreter wurde Marius Hartmann (Wirtschaftsingenieurwesen) von der HAWK Göttingen gewählt. Mosche Orth, Student der Politikwissenschaft an der Universität Hannover, wird erneut das Amt des Landesschatzmeisters übernehmen. Den Vorstand komplettieren der Student der Rechtswissenschaft Ofori Afram von der Universität Göttingen und der Student der Politikwissenschaft an der Universität Hannover, Marvin Wolff.

    Als Gastredner war Ministerialdirigent im Ministerium für Wissenschaft und Kultur Herr Carsten Mühlenmeier geladen. Er referierte unter anderem über die Novelle des Niedersächsischen Hochschulgesetzes sowie über die weitere Umsetzung des Bologna-Prozesses. Im Anschluss wurden im Rahmen einer Diskussion alle Fragen der Anwesenden zur niedersächsischen Hochschulpolitik beantwortet wobei insbesondere die Studienbeitragsstifungen durch die Anwesenden kritisch hinterfragt wurden. Zudem konnte mit Joachim Anlauf der Landesvorsitzende des Ringes Christlich-Demokratischer Akademiker (RCDA)  begrüßt werden.

    „Studentenwerke sichern!“

    Außerdem wurde der Initiativantrag „Studentenwerke sichern!“ verabschiedet, der die Landesregierung auffordert, die Finanzierung der Studentenwerke in Niedersachsen bis zum Ende der Legislaturperiode zu garantieren.

     

    Die gut besuchte LDK wurde vom Bundesvorsitzenden des RCDS, Dennis Kahle, geleitet, der die Chance nutzte, Sascha Tietz für seine herausragende Arbeit zu danken. Dieser zeigte sich mit der Arbeit in der vergangenen Amtsperiode zufrieden, da der RCDS Niedersachsen insgesamt besser dastehe und mit der HAWK Göttingen eine neue Gruppe in den Verband aufgenommen wurde. „Die Unterstützung der einzelnen Gruppen ist als wichtigste Aufgabe des Landesvorstandes anzusehen“, hob Tietz hervor.

    Die außerordentliche Landesdelegiertenkonferenz war einberufen worden um den Zeitpunkt der Vorstandswahlen in das Wintersemester zu verlegen. Dieser Schritt dient einer Anpassung der Verbandsstrukturen an die Bologna-Reform.  „Der RCDS Niedersachsen ist gut aufgestellt, um in der Zukunft seine wichtige Rolle in der Hochschul- und Bildungspolitik auszubauen und sich für die Interessen der Studentinnen und Studenten an den niedersächsischen Hochschulstandorten in den Gremien vor Ort und gegenüber der Landesregierung einzusetzen“, fügte Tietz hinzu.

     

    (Personen auf dem Bild v.l.: Ofori Afram, Mosche Orth, Sascha Tietz, Marius Hartmann, Marvin Wolff)

  • 17.10.2010

    Ungewissheit endet – BAföG-Änderung kommt

    Föderaler Machtkampf geht nicht zu Lasten der Studenten

    Am Freitag, den 15.10.10, hat der Bundesrat dem 23. Änderungsgesetz zum BAföG zugestimmt. Bedingt durch diese Änderung steigen die Bedarfssätze um 2% und die Freibeträge um 3% an. Zudem werden weitere strukturelle Änderungen vorgenommen. So ist in Zukunft ein Fachrichtungswechsel aus wichtigem Grund ohne Konsequenzen möglich. Zusätzlich kann das Studium auch vollständig im Ausland absolviert werden, ohne den Förderungsanspruch zu verlieren. Mit Erhöhung der Altersgrenze für Master-Studenten auf 35 Jahre trägt das Änderungsgesetz auch dem Bolognaprozess Rechnung.

     

    Tietz: Interessen der jungen Generation nicht gegeneinander ausspielen!

    Der RCDS Niedersachsen zeigt sich zufrieden, dass der föderale Machtkampf der vergangenen Monate nun nicht zu Lasten der Studenten geht, sondern diese rückwirkend zum 1. Oktober von der Änderung profitieren werden. Jedoch muss es Aufgabe der Bildungspolitiker sein, ein ähnlich verunsicherndes Vorgehen in Zukunft zu verhindern. Insgesamt muss ein Konzept gefunden werden, welches zum einen Länder und Kommunen nicht überlastet, aber das wichtige Ziel, eine Bildungsrepublik zu schaffen, zugleich ermöglicht. Dazu der Landesvorsitzende des RCDS Niedersachsen, Sascha Tietz: „Die Interessen der jungen Generation, Haushaltskonsolidierung und Bildung, dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Vielmehr bedingt die Qualität der heutigen Bildungsstätten das Steueraufkommen von Morgen. Die Debatte um die Finanzierbarkeit eines modernen, allumfassenden Bildungssystems kann nicht isoliert betrachtet werden. Beim Aufstellen eines langfristigen Konzeptes zur Entwicklung der deutschen Bildungslandschaft müssen alle Akteure Verantwortung tragen. Wir als RCDS sind bereit aus studentischer Sicht konstruktiv an der Diskussion teilzunehmen, rufen aber auch die anderen studentischen Verbände auf, ihre ideologische Blockadehaltung aufzugeben und endlich in einen zielorientierten Dialog zu treten.“

  • 08.10.2010

    Landesstipendium Niedersachsen 2010 begrüßenswert

    RCDS fordert Niedersachsenstipendium für überdurchschnittliche Verdienste an der Gesellschaft

    Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Niedersachsen begrüßt die Bereitstellung von 1 Million Euro im Rahmen des „Landesstipendium Niedersachsen 2010“. Das Land Niedersachsen möchte mit diesem Geld kinderreiche Familien entlasten und begabte oder herausragend ehrenamtlich engagierte Studenten fördern. Die Mittel werden von den Hochschulen verantwortet und können auch in bereits bestehende Stipendienprogramme fließen.

    Der Landesvorsitzende des RCDS Niedersachsen, Sascha Tietz, erklärt diesbezüglich: „Wir begrüßen die Bestrebungen von Frau Ministerin Wanka, mit dem Landesstipendium die besonderen Leistungen bestimmter Studenten zu honorieren. Jedoch dürfte es für einige Universitäten unmöglich werden, bis Jahresende transparente Vergabeverfahren aufzustellen. Es steht zu befürchten, dass dieser Umstand zu Unmut und Unverständnis führen wird. In Zukunft muss den Universitäten genügen Zeit gegeben werden, um die Auswahlverfahren vorbereiten zu können.“ Der RCDS Niedersachsen weist zudem darauf hin, dass Stipendien kein adäquates Mittel zur Förderung von Familien sind. Diese Aufgabe muss durch das BAföG abgedeckt werden, welches die wichtigste Säule der Studienfinanzierung darstellt.

     

    RCDS fordert Niedersachsenstipendium für überdurchschnittliche Verdienste an der Gesellschaft

    Der RCDS Niedersachsen fordert das Ministerium auf, ein klares Konzept für die kommenden Jahre zu erarbeiten, das die Grundlage für eine dauerhafte Einrichtung eines „Niedersachsenstipendiums“ festlegen soll. Ein solches Stipendium dürfte nicht in Konkurrenz zum „Deutschlandstipendium“ stehen, sondern könnte diejenigen Studenten fördern, die sich neben ihrem Studium durch überdurchschnittliche Verdienste an der Gesellschaft verdient gemacht haben.

  • 03.10.2010

    Niedersachsen gratuliert Dennis Kahle zur Wahl

    Der RCDS hat einen neuen Bundesvorsitzenden. Die Delegierten der Bundesdelegiertenversammlung votierten mit über 90% der Stimmen für Dennis Kahle aus Kassel, wo er an der Universität Politik und Geschichte studiert.

    Der niedersächsische Landesvorsitzende, Sascha Tietz gratuliert Kahle im Namen des gesamten Landesverbands zu seiner Wahl und freut sich auf die Zusammenarbeit.