„Strategie für das Sommersemester muss über reine Onlinelehre hinausgehen“

Am 16. März wird der niedersächsische Landtag voraussichtlich ein zweites Freisemester beschließen. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) in Niedersachsen begrüßt das und betont, sich erst kürzlich beim Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) dafür eingesetzt zu haben.Gleichzeitig mahnt der RCDS an, dass das Hauptproblemweiterhin der stark eingeschränkte Lehrbetrieb sei.

Das zusätzliche Freisemester kommt allenStudenten zugute, die zwischen den Sommersemestern 2020 und 2021 eingeschrieben waren. Damit knüpft die Regelung an die des ersten Freisemesters an. "Von der Gesetzesänderung profitieren insbesondere Langzeitstudenten, aber auch BAföG-Bezieher, wenn sie nicht den benötigten Studienfortschritt erreichen konnten", erläutert der Vorsitzende Jonas Schlossarek die Vorteile. Er ergänzt, dass der RCDS die Änderung auch aus Gründen der Vergleichbarkeit gegenüber anderen Bundesländern befürwortenwürde.

Zugleich fordert der RCDS jedoch weitere Schritte. "Besser als ein Nachteilsausgleich sind Studienbedingungen, die diesen gar nicht erst erforderlich machen. Wir erwarten deshalb eine Strategie für das Sommersemester, die über reine Onlinelehre hinausgeht", so Schlossarek.Verantwortlich für den Semesterbetrieb sind die Hochschulen, die jedoch weiterhin nahezu ausschließlich auf Onlinelehresetzen. Der RCDS erhofft sichdeshalb stärkere Signale aus der Politik. "Die Ministerpräsidenten müssen uns Studenten eine Perspektive bieten. Andere Länder sind hier schon weiter und ermöglichen anteilige Präsenzlehre durch ein engmaschiges Testkonzept.Das muss auch in Deutschland und Niedersachsen möglich sein. Die nun verfügbaren Selbsttests könnten aus unserer Sicht einen Beitrag dazu leisten", schlägt Schlossarek vor.

PM Zweites Freisemester und Studienbedingungen

Kontaktperson

Kai-Christian Schönwald

Landesgeschäftsführer

schoenwald@cdu-niedersachsen.de

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