„Gerhard Schröders fehlende Distanz zu dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Putins zeigt, dass er der Ehrendoktorwürde einer niedersächsischen Universität unwürdig ist.“

Im Rahmen eines gemeinsamen Bündnisses fordern wir zusammen mit der Göttinger CDU, der Göttinger Jungen Union, dem RCDS Göttingen, der Liberalen Hochschulgruppe Göttingen und den Jungen Liberalen aus Göttingen die zuständigen Fakultäten der Georg-August-Universität Göttingen auf, dem ehemaligen Bundeskanzler Dr. h.c. Gerhard Schröder die Ehrendoktorwürde zu entziehen. Gemeinsam wurde daher kürzlich die Petition „Gerd ist kein Ehrenmann – Weg mit dem Göttinger Ehrendoktor für Gerhard Schröder“ initiiert. Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen sind eingeladen, sich diesem Bündnis anzuschließen.

Bereits seit Beginn der Aggressionen Russlands gegenüber der Ukraine sieht Schröder sich mit wachsender Kritik an seinem Engagement für Russland konfrontiert. „Die Nähe Schröders zum Aggressor Wladimir Putin, besonders vor dem Hintergrund der unprovozierten Invasion der Ukraine, ist eine moralische Bankrotterklärung", so die Vorsitzende Inken Wellmann. Die Verleihung der Ehrendoktorwürde erfüllt eine hohe repräsentative und prestigeträchtige Funktion sowohl für die verleihende Universität als auch den Geehrten. Daher ist die Vorstellung einer solchen Würdigung durch die Universität Göttingen für jemanden, der sich schützend und verharmlosend an die Seite eines Despoten stellt, für den RCDS Niedersachsen nicht tragbar.

„Jede Universität Niedersachsens kann über die Verleihung oder Aberkennung einer Ehrendoktorwürde frei entscheiden und ist dabei an keinerlei gesetzliche Vorgaben gebunden. Daher muss es, besonders nach den vielen Solidaritätsbekundungen mit der Ukraine, der nächste logische Schritt von Seiten der Uni Göttingen sein, dem langjährigen Unterstützer Putins Gerhard Schröder die Ehrendoktorwürde zu entziehen", so Wellmann.

Ferner weisen wir als RCDS Niedersachsen darauf hin, dass das Thema nicht nur den Hochschulstandort Göttingen betrifft, sondern ganz Niedersachsen: „Gerhard Schröders fehlende Distanz zu dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Putins zeigt, dass er der Ehrendoktorwürde einer niedersächsischen Universität unwürdig ist. Auch wenn es in der Verantwortung der Fakultäten der Universität Göttingen liegt, ihm diese abzuerkennen, so ist es trotzdem für ganz Niedersachsen von Belang, ob unser Altkanzler diesen ehrenvollen Titel weiterhin führen darf" ,so Wellmann abschließend.

Pressemitteilung Ehrendoktortitel Gerhard Schröder

Kontaktpersonin

Johanna Sorge

Geschäftsführer

sorge@cdu-niedersachsen.de

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