„Studenten erleiden auch in diesem Semester erhebliche Nachteile, die Berücksichtigung finden müssen.“

Bereits seit Beginn der Corona-Pandemie leiden Studenten unter erheblichen
Einschränkungen im Studium: Online- anstelle von Präsenzlehre, veränderte
Prüfungsbedingungen, Maßnahmen zur Kontaktvermeidung, ein Mangel an digitalisierten
Bibliotheksbeständen und an Lizenzen zu Onlinedatenbanken prägen den Studienalltag.

Diese Einschränkungen bildeten die Grundlage für die Entscheidung des niedersächsischen
Landtags, die vergangenen 3 Semester zu Freisemestern zu erklären, welche eine
Verlängerung der Regelstudienzeit zur Folge hatten. "Auch wenn das Wintersemester
2021/22 vielerorts vielversprechend begann, so haben sich die Studienbedingungen im
Gleichschritt mit der pandemischen Lage erneut verschärft. Studenten erleiden auch in
diesem Semester erhebliche Nachteile, die Berücksichtigung finden müssen. Ein weiteres
Freisemester ist daher die einzig logische Konsequenz."
, erläutert die Vorsitzende Inken
Wellmann.

Die Nichtanrechnung des Semesters zur Regelstudienzeit sollte laut RCDS jedoch nicht die
einzige Maßnahme sein. "Wir begrüßen, dass die letzten 3 Semester zu Freisemestern
erklärt wurden. Jedoch vermissen wir als RCDS weitsichtige Konzepte der Hochschulen
und des Landes, die eine bessere Planbarkeit für die Studenten ermöglichen. Vielmehr
beobachten wir, dass den pandemischen Entwicklungen meist erst im Nachhinein mit
konkreten Maßnahmen Rechnung getragen wird. Das sorgt bei den Studenten für
Verunsicherung."
, so Wellmann. Der RCDS Niedersachsen spricht sich daher für dauerhafte
Konzepte der Hochschulen aus, die insbesondere auf hybride Lehrangebote setzen und somit
allen Bedürfnissen der Studenten während der Pandemie gerecht werden.

Hier die Pressemitteilung als PDF downloaden:Pressemitteilung Freisemester

Kontaktperson

Kai-Christian Schönwald

Landesgeschäftsführer

schoenwald@cdu-niedersachsen.de

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